Geförderte Projekte
Hier stellen wir die Projekte vor, die wir als Förderverein derzeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Reutlingen Süd unterstützen und möglich machen.
Kinder-Ferien-Woche (KiFeWo)
Die erste Sommerferien-Woche voller Spiel und Spaß, Entdecken und Erfahren, Zuhören und Mitmachen – für Kinder von der ersten bis zur siebten Klasse.
In der ersten Woche der Sommerferien ist das Gemeindehaus der Kreuzkirche so belebt wie selten: Rund 120 Kinder erleben hier jedes Jahr die Kinder-Ferien-Woche. Gemeinsam entdecken sie Bibelgeschichten, werden kreativ, spielen und toben.
Das Programm für die fünf KiFeWo-Tage wird über Monate von über 40 Ehrenamtlichen geplant und vorbereitet. Die meisten davon sind Jugendliche und haben als Kinder die andere Seite der KiFeWo erlebt. Für viele von ihnen ist die KiFeWo der Start eines kirchlichen Ehrenamts, sie finden Freund*innen und erfahren, wie es ist, Verantwortung zu tragen, im Team zu arbeiten und eine wertschätzende Gemeinschaft zu erleben.
Die hauptamtliche Diakonin hält alle Fäden in der Hand. Sie leitet die Jugendmitarbeiter*innen an, gibt Unterstützung, wo es nötig ist, kümmert sich um Material und Finanzen und trägt somit die Hauptlast, um diese Woche überhaupt erst zu ermöglichen. Das ZeitKreuzerle steuert jedes Jahr ca. 160 Euro an Personalkosten bei – und das pro KiFeWo-Kind. Ohne den Förderverein könnte eine hauptamtliche Person nicht die Zeit investieren, die dieses Projekt erfordert, damit Jugendliche in einem geschützten Raum arbeiten und 120 Kinder zuverlässig und abwechslungsreich betreut werden.
tune – Gestalte deine eigene Bühnenshow mit!
In den Herbstferien wird die Kreuzkirche zum Veranstaltungsraum, mit Chor, Workshops und einer großen Abschlussshow – für Kinder von sieben bis dreizehn Jahren.
Bei tune geht es nicht um Perfektion. Die Kinder sollen ohne Druck ausprobieren dürfen, was sie interessiert und ihnen Spaß macht. Aufbauend auf der TEN-SING-Arbeit ist das gemeinsame Singen im Chor dabei die Grundlage, darüber hinaus bieten die tune-Mitarbeitenden verschiedene Workshops an, in denen die Kinder sich mit Theater, Tanz, Technik, Fotografie, Kreativität und so weiter befassen, verschiedene Aspekte daran kennenlernen und sich ausprobieren können.
Bei tune zählt 100% Wertschätzung – gegenüber den Kindern, aber auch unter den Mitarbeitenden. Es wird dafür sensibilisiert, ein offenes Auge den anderen Menschen gegenüber zu haben, sie im Ausprobieren zu bestärken und kleine Erfolge gemeinsam zu feiern. Deshalb stehen bei tune die Teilnehmenden im Rampenlicht, die Mitarbeitenden stehen begleitend dabei und ermöglichen ihnen eine Woche, in denen es um sie geht.
Dass Kinder und Jugendliche solche Räume erfahren, ist uns wichtig. Die professionelle Art und Weise, wie das bei tune passiert, braucht Durchblick und Plan, Zeit und Konzept. Es braucht Menschen, die sich den Kleinsten in der Gemeinde annehmen und für sie Gemeinde zu einem wertschätzenden und gemeinschaftlichen Ort machen. Eine hauptamtliche Diakonin hat diesen Durchblick, den Plan und durch das ZeitKreuzerle auch die Zeit, sich den Mitarbeitenden und Kindern anzunehmen und ihnen diesen Raum zu ermöglichen. Der Förderverein unterstützt die durch tune entstehenden Personalkosten jedes Jahr mit ca. 90 Euro pro Kind und leistet so einen grundlegenden Beitrag dafür, dass solche Projekte überhaupt entstehen und durchgeführt werden können.
Konfirmand*innen-Arbeit
Begleitung im Konfi-Unterricht, an den Konfi-Samstagen und auf der Konfi-Freizeit.
Die Konfirmation ist für viele Jugendliche der Eintritt in die Gemeinde. Sie beschäftigen sich mit dem eigenen Glauben, ihrer Rolle in der Gemeinde und der Gemeinschaft, die die Kirchengemeinde ausmacht. In der Konfi-Zeit werden die Konfirmand*innen vom Pfarrteam und der hauptamtlichen Diakonin begleitet. Die Vielfalt des Gemeindelebens wird so auch durch unterschiedliche Blickwinkel im Team abgebildet.
Dass die hauptamtliche Diakonin im Konfi-Team dabei ist, hat außerdem den Effekt, dass die Konfirmand*innen sie schon als Ansprechperson für eigene Gedanken und künftige ehrenamtliche Mitarbeit kennenlernen. Der persönliche Kontakt in die Gemeinde ist für viele Menschen, gerade die Jugendlichen, der Ausgangspunkt, sich selbst zu engagieren. Die Konfi-Zeit ist dabei Lern- und Erfahrungsort zugleich und zeigt, wie Gemeinschaft in der Kirchengemeinde gelebt wird.
Jugendleiterschulung TRAINEE
Mit den anderen evangelischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet Reutlingen und dem Evangelischen Stadtjugendwerk.
Hauptamt und Ehrenamt gehen in der kirchlichen Arbeit immer Hand in Hand. Um auch junge Menschen für kirchliches Ehrenamt und die Arbeit mit Menschen zu begeistern, leistet unsere hauptamtliche Diakonin einen großen Anteil. Nach der Konfirmation öffnet sich für die Jugendlichen der Weg in die Jugendleitung, begleitet von der Jugendleitendenschulung TRAINEE. Koordiniert vom Evangelischen Stadtjugendwerk Reutlingen befähigt TRAINEE junge Menschen darin, selbst bei Projekten mitzuarbeiten, Spiele anzuleiten, Programm zu planen und vorzubereiten,… Zum Schulungsprogramm gehören auch Gruppendynamiken, Erste Hilfe und Prävention sexualisierter Gewalt.
TRAINEE verbindet Theorie direkt mit der Praxis. So ist unsere hauptamtliche Diakonin zu jeder Zeit in die Schulung eingebunden und die TRAINEES finden früh den Weg in KiFeWo, Konfi-Arbeit und Co. Das Heranführen an die praktische Arbeit braucht Zeit, Übersicht und Menschenkenntnis sowie Wertschätzung und Geduld.
Seelsorge und Beziehungsarbeit
Zwei offene Ohren.
Über das, was einen beschäftigt, spricht man am liebsten mit einem Menschen, der nicht ganz fremd ist. Eine hauptamtliche Diakonin kann diese Ansprechpartnerin für viele Menschen in der Gemeinde sein, gerade für die jüngeren. Durch ihre Arbeit in verschiedenen Projekten hat sie Kontakt zu vielen und wir als Vertrauensperson geschätzt.
Durch das ZeitKreuzerle hat eine hauptamtliche Person einerseits Zeit, sich professionell und persönlich um Anliegen zu kümmern und Gespräche zu suchen. Dass sie als Ansprechperson aber erst wahrgenommen wird, braucht es Zeit und Raum für Beziehungsarbeit, das Kennenlernen von Menschen in der Gemeinde und Vernetzen mit dem Pfarrteam. Dieser Arbeitsbereich geht aus der Außenperspektive oft unter, er gehört aber zum Kern der evangelischen Kirche und einer evangelischen Gemeinde.
Glaubensangebote
Sessel im Schiff (SimS) und Mitgestaltung bei weiteren Gottesdienstformaten.
Für viele Gemeindemitglieder sind Gottesdienste nach wie vor der zentrale Ort, mit anderen Menschen gemeinschaftlich den eigenen Glauben auszuleben. Dabei ist nicht nur die Liturgie, sondern auch der Rahmen, in dem ein Gottesdienst stattfindet: Zeiten, Musik, Themen, Form der Predigt,...
Neben den regulären Sonntagmorgen-Gottesdiensten ist die Kirchengemeinde Reutlingen Süd immer auch dabei, Gottesdienstformate für weitere Zielgruppen anzubieten. Eines davon: Sessel im Schiff, kurz SimS. Das von der hauptamtlichen Diakonin maßgeblich mitinitiierte Format findet zwei Mal jährlich an einem Samstagabend in der Kreuzkirche statt. In besinnlicher, abendlicher Stimmung vereint SimS Talk und Predigt mit ganz viel Musik, die sich von der klassischen Gottesdienst-Musik unterscheidet.